Elternbündnis  der  Schulen  in  freier  Trägerschaft
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Liebe Eltern, Lehrer, Schüler, Freunde der Freien Schulwahl und der ernsthaften Ausgestaltung der Schulautonomie in Österreich!

Am 16. Oktober wurden im Parlament 12.409 Unterschriften zur Unterstützung der Bürgerinitiative “Freie Schulwahl 2.0” übergeben. Nach der anschliessenden Pressekonferenz forderten 800 Eltern, PädagogInnen und SchülerInnen am Minoritenplatz vor dem Bildungsministerium eine Gleichbehandlung der Schulen in freier Trägerschaft mit den konfessionellen Privatschulen. Die freie Schulwahl ist ein wesentliches Element der im Grunde von allen im Parlament vertretenen Parteien angestrebten 3-fachen, pädagogischen, personellen und budgetären Schulautonomie.

Das am 17. November 2015 vorgestellte Reformpaket der Bildungsreformkommission ist - wie zu erwarten - ein Kompromissstückwerk geblieben, das die Autonomie der Schulen nur in marginalen Bereichen ermöglichen soll. Das schöpferische Potential der LehrerInnen, Kollegien, Eltern hinsichtlich pädagogischer Gestaltung und Schulorganisation/-kooperation wird damit im Kern nicht angesprochen und gefördert.

Auch unser spezifisches Anliegen, die finanzielle Gleichbehandlung eines jeden Schulplatzes unabhängig von der Trägerschaft wird wieder mit keinem Wort erwähnt.
Nun ist es umso wichtiger, diesem für die Zukunft unserer Kinder so entscheidende und nach der EU Grundrechtscharta ja bereits festgeschriebenem Recht auf freie Schulwahl ohne finanzielle Diskriminierung Nachdruck zu verleihen.

Dies kann nun auf ganz einfache Weise geschehen:
Durch Ihre Zustimmungserklärung zur BI "Freie Schulwahl 2.0" auf der Petitionshomepage des Parlaments:
href="https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00090/index.shtml#tab-Zustimmungserklaerung.


Einfach auf den Link HIER KÖNNEN SIE ZUSTIMMEN klicken! Der Link geht in einem neuen Fenster auf. Einfach den Link anklicken, Ihre Daten eingeben, das System leitet sie durch die erforderlichen Schritte.

Vielen Dank, animieren Sie auch alle Ihre Freunde .... mit einer großen Anzahl an Zustimmungserklärungen, können wir dem parlamentarischen Ausschüssen die Wichtigkeit der finanziellen Gleichstellung im Sinne der Bildungsqualität und der pädagogischen Vielfalt zeigen und zu einer positive Haltung motivieren.


Liebe Eltern, LehrerInnen, SchülerInnen und Freunde der Schulen in Freier Trägerschaft!

Am 17. November 2015 will die österreichische Bundesregierung ein Bildungsreformpaket beschließen. Das Kernziel ist vermehrte Schulautonomie, und im Expertenbericht der derzeit tagenden Bildungsreformkommission wird u.a. auch ein Ende der Diskriminierung der Schulen in Freier Trägerschaft gegenüber anderen Schulen (z. B. konfessionelle Privatschulen) gefordert.

In der Praxis geschieht genau das Gegenteil: Seit 2012 wurden die Bundesförderungen je SchülerIn der Schulen in Freier Trägerschaft mit Öffentlichkeitsrecht um 25% gekürzt. Pro SchülerIn und Jahr erhalten wir nur mehr ca. 750 Euro, das sind nicht einmal 10% der Kosten pro SchülerIn an einer NMS!

Das bedroht unsere Schulen existenziell und deshalb startet die Elterninitiative “FREIE SCHULWAHL OHNE SCHULGELD - JETZT!" eine neue Initiative, damit das Recht auf freie Schulwahl ohne finanzielle Diskriminierung im kommenden Reformpaket abgesichert wird.

Unser aller Anliegen muss es sein, aus der gemeinsamen Betroffenheit ein Zeichen zu setzen.

Wir bitten Sie daher:

  • - Unsere Bürgerinitiative mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen und auch möglichst viele Freunde, Bekannte, Verwandte unterschreiben zu lassen. Die beigefügte Unterschriftenliste bitte ausdrucken und entsprechend ausfüllen lassen!!
  • - Die ausgefüllten Unterschriftenlisten geben Sie bitte bis SPÄTESTENS 12. Oktober im jeweiligen Schulbüro ab oder senden Sie an die in der Liste angegebene Adresse.
  • - Mails oder Briefe (evtl. auch Anrufe) an Mitglieder der Bildungsreformkommission zu richten. Auf dieser Seite links oben finden Sie die die Post- und Mail-Adressen sowie einen Textvorschlag zum Download.
  • - am 16. Oktober vormittags zahlreich in Wien vor das Unterrichtsministerium zu kommen, damit wir gemeinsam unsere Forderung an Frau BM Heinisch-Hosek und an die Bildungsreformkommission bekräftigen können. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor, genaue Informationen dazu werden Sie noch erhalten.

Bis zur Nationalratssitzung zum Reformpaket am 17. November 2015 wollen wir unseren Anliegen möglichst große Publizität verschaffen:

3.) Kundgebung am Minoritenplatz 5, am
16. Oktober 2015 um 11:00 h

  • - Übergabe der Unterschriftslisten am 16. Oktober 2015 um 9:00 h an den Nationalrat, bzw. Frau Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
  • - Kundgebung am Minoritenplatz am 16. Oktober 2015 um 11:00 Uhr von einer möglichst großen, bunten Menschengruppe unserer Schulen, um unseren Forderungen Nachdruck zu geben
  • - Pressekonferenz am 16. Oktober 2015 um 10:00 h im Café Landtmann
  • - Presseaussendungen laufend ...
  • Wir bemühen uns auch darum, im Zuge der Kundgebung einen Termin bei Frau BM Heinisch-Hosek zu erhalten. Weitere und nähere Informationen werden folgen.

    Liebe Eltern, es geht um die Zukunft unserer Kinder - bitte unterstützt uns!

    Mit herzlichen Grüßen

    Edgar Hernegger
    Sprecher Freie Schulwahl 2.0

    Angelika Lütkenhorst
    für den Vorstand
    Waldorfbund Österreich


Artikel über FreieSchulwahl.at im aktuellen
"Wegweiser Anthroposophie"




"Fest der Bildung"
in Wiener Neustadt

Die jährliche Veranstaltung der Plattform Niederösterreich findet diesmal in Wiener Neustadt am Gelände der Privatschule ›Haus der Sonne‹ statt und bietet auch in diesem Jahr
wieder ein reiches Programm.

Folder-Download und Programm HIER.

ZukunftBildung.net


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"Fest der Bildung"
in St. Pölten

Wir laden herzlich ein, das "Fest der Bildung" zu besuchen. Die jährliche Veranstaltung der Plattform Niederösterreich findet diesmal in St. Pölten am Rathausplatz statt und bietet auch in diesem Jahr
wieder ein reiches Programm.

Folder-Download und Programm HIER.

ZukunftBildung.net



"Wir wollen lebendige Schulen, wir werden den Stillstand beenden ..."
Frischer Wind in der Politik: Die NEOs
Die am 27.10.2012 gegründete Partei hat es sich auf ihre Fahnen geschrieben, gemeinsam mit allen klugen Köpfen Österreich zu verändern, und sich danach aufzulösen ...
Mit frischen Ideen und in unkonventionellem Stil - in konstruktiver Diskussionskultur (!) - erzeugen sie Mut und Zuversicht, dass die notwendige gesellschafliche Erneuerung bereits in vollem Gange ist. Unter anderem mit einem Bildungsprogramm, das sich - auch in unserem Sinne - wirklich sehen lassen kann! (B.L.)


Schulautonomie unter staatlicher Aufsicht:
Das Dänische Schulmodell
... und 18 Europäische Nationen im Vergleich.

In Dänemark ticken die Uhren anders.

Dort wird den Eltern zugemutet, in ihrer Verantwortlichkeit für ihre Kinder so weit zu gehen, selbst die Evaluationsergebnisse ihrer Schule zu begutachten (deren Veröffentlichung gesetzlich vorgeschrieben ist), und so in Eigenverantwortung zu entscheiden, ob eine Privatschule jene Ergebnisse liefert, die sie für ihr Kind wünschen.
In Dänemark erhalten alle Privatschulen einen Pauschalbetrag von etwa 70% jener Kosten pro Kind, die der Staat pro Schüler in öffentlichen Schulen aufwendet.


Wie handhaben andere Europäische Staaten die Finanzierung der Lehrerinnen und Lehrer in privaten Schulen?

Folgende Fragen wurden gestellt:

1.) Bei wem sind die Lehrer/Lehrerinnen der Schulen in freier Trägerschaft angestellt: Beim Staat oder bei anderen Trägerorganisationen?
2.) Wie hoch ist der Beitrag des Staates zur Deckung der Personalkosten?
3.) Welche Bedingungen gelten für die Anstellung?
4.) Darf die Schulleitung der Schulen in freier Trägerschaft ihre Lehrerinnen / Lehrer frei auswählen?
Zur Datensammlung, Klick auf die Grafik


In Dänemark ist es den Schulen nicht nur freigestellt, die interne Aufteilung dieser Gelder selbst vor- zunehmen, sie sind sogar verpflichtet dazu - kein Einfluss von religiösen oder politischen Organisationen ist erlaubt. Auch über die benötigte Ausbildung und Eignung der LehrerInnen muss die Leitung der Schule autonom entscheiden.
Die Schulen streben von selbst danach, die am besten geeigneten Lehrerinnen und Lehrer anzustellen, denn sie legen von sich aus Wert auf ein harmonisches Schulklima und gute Ergebnisse.
Die Schulen stehen in einem gesunden Wettbewerb zueinander, das bedeutet Ansporn zur Leistung bei gleichzeitiger Transparenz.

Um in diesem System Sicherheit zu schaffen, besteht für Privatschulen in Dänemark die gesetzliche Verpflichtung, auf der Schulwebseite Jahr für Jahr aussagekräftige Ergebnisse einer Selbst- oder Fremd- evaluation zu veröffentlichen.
Die Erstellung des Lehrplanes bleibt ebenfalls den Schulen selbst überlassen, so lange bestimmte Mindest- standards gewährleistet sind, und so lange die Ergebnisse den Ergebnissen staatlicher Schulen entsprechen.
Verabsäumt eine Schule ihre Offenlegungspflicht, so schaltet sich in Kürze die Behörde ein, da die Offenlegung ein wichtiges Kriterium für die Zuweisung der Finanzmittel ist.
Diese Praxis wird vom Staat streng kontrolliert.

Seit 40 Jahren werden die dänischen Privatschulen staatlich finanziert - mit wechselnden Bedingungen. Erst vor etwa 20 Jahren wurde der heutige liberale Weg eingeschlagen.
In diesem Zeitraum (1972 bis 2012) stieg die Zahl der privaten Schulen von 6% allerdings auf bloß 15%, - wobei dieser Prozentsatz heute relativ stabil ist.
Diese Zahlen beweisen, dass die staatliche Finanzierung privater Schulen keinesfalls das staatliche Schulwesen beeinträchtigt.

Der Übergang - diese finanzielle Paradigmenwende "weg von staatlicher Einschränkung, hin zu gelebter Eigenverantwortung und zu einer weit gefassten staatlichen Rahmenkontrolle" - ging nicht ohne Widerstand vor sich.
Diese Wende konnte nur gelingen aufgrund der demonstrierten und gelebten Gemeinschaft aller Arten von Schulen in freier Trägerschaft und ihrer Dachverbände, die geeint in die Verhandlungen ging. Trotz anfangs oft heftiger Diskussionen traf man sich schließlich in einer gemeinsamen Vision.

Es entstand eine Kooperation jener Schulen, die reformpädagogisch mit eigenem Lehrplan arbeiten, mit jenen die sich staatlichen Lehrplänen anpassen, und jenen die ihre eigenen pädagogischen Modelle entwickelt haben, sowie den konfessionellen Schulen: man fand einander im grundlegenden Verständnis, dass jeweils einer dem anderen genügend Freiraum zugestehen möchte, um sich - so wie man selbst - eigenständig weiter zu entwickeln.

Die Grundhaltung, dieser Wille zur vollen Akzeptanz, übertrug sich von den privaten auf die öffentlichen Schulen, wobei hier - ganz bewusst - private und öffentliche Schulen als gleich wichtige und gleichermaßen bedeutende Wahloptionen für den Staatsbürger betrachtet werden.

In diesem Schulsystem behält der Staat die Aufsicht, die Erhalterfunktion und vor allem die Akzeptanz und Wertschätzung aller: sowohl der privaten als auch der öffentlichen Schulen. (B.L.)



***


Erstes großes Vernetzungstreffen österreichischer Verbände
von Schulen in freier Trägerschaft




23. 11. 2012: Erstes Vernetzungstreffen österreichischer
Verbände von Schulen in freier Trägerschaft.
Auf eine Initiative des Teams FreieSchulwahl hin trafen sich am 23. November 2012 VertreterInnen der Dachverbände österreichischer Schulen in freier Trägerschaft zu einem intensiven Gedankenaustausch. Ziel war eine weitergehende Vernetzung, gegenseitige Information und das Konkretisieren von Argumenten in aktuellen Fragen, vor allem in Hinsicht auf die aktuelle Lage in der Bildungspolitik.

Wir sehen unsere Aktivitäten im Auftrag der 21.000 Österreicherinnen und Österreicher, die unsere Bürgerinitiative unterschrieben haben. Unser Ziel ist weiterhin eine ausgeglichene Finanzierung der Schulen in freier Trägerschaft, bei gleichzeitiger Anerkennung ihrer vollen Autonomie für die Umsetzung ihrer jeweiligen pädagogischen Inhalte.
( Siehe: Text der Bürgerinitiative )

Moderiert wurde dieses Treffen von Prof. Dr. Carlo Willmann, Leiter des Zentrums für Kultur und Pädagogik, Wien.

Das Treffen verlief zur Zufriedenheit aller Anwesenden und endete in einem nahen Kaffeehaus mit Gesprächen bis spät in die Nacht.

Geplant ist in jedem Fall ein Folgetreffen und eine weitere Zusammenarbeit, auch um inhaltliche Gemeinsamkeiten zu definieren, für deren Anerkennung wir gemeinsam eintreten wollen. (B.L.)
***







Für die Mailaktion bieten wir Ihnen eine Adressliste an, sowie einen Textvorschlag an, den sie hier downloaden können:

1.) Download Textvorschlag und Adressaten


Mitglieder der Bildungsreformkommission:


Bundesministerin für Bildung und Frauen
Gabriele Heinisch-Hosek
Bundesministerium für Bildung und Frauen
Minoritenplatz 5
1014 Wien
Gabriele.Heinisch-Hosek@bmbf.gv.at


Staatssekretär
Dr. Harald Mahrer
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Stubenring 1
1011 Wien
harald.mahrer@bmwfw.gv.at


Bundesminister Kunst und Kultur, Verfassung und Medien
Dr. Josef Ostermayer
Minoritenplatz 3
1010 Wien
Josef.Ostermayer@bka.gv.at


Bundesministerin für Inneres
Mag.a Johanna Mikl-Leitner
Herrengasse 7
1010 Wien
ministerbuero@bmi.gv.at


Bürgermeister
Dr. Michael Häupl
Wiener Landesregierung
Lichtenfelsgasse 2/5/1
1010 Wien
michael.haeupl@wien.gv.at


Landeshauptmann
Dr. Peter Kaiser
Amt der Kärntner Landesregierung
Arnulfplatz 1
9020 Klagenfurt
peter.kaiser@ktn.gv.at


Landeshauptmann
Günter Platter
Amt der Tiroler Landesregierung
Eduard-Wallnöfer-Platz 3
6020 Innsbruck
buero.landeshauptmann@tirol.gv.at


Landeshauptmann
Dr. Wilfried Haslauer
Amt der Salzburger Landesregierung
Chiemseehof
5010 Salzburg
haslauer@salzburg.gv.at