Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen von www.freieschulwahl.at!
Auch über den Sommer hat sich in Sachen www.freieschulwahl.at
einiges bewegt:
Unsere Bürgerinitiative wurde am 21.6. im Petitionsausschuss des NR behandelt, dazu wurde eine Stellungnahme des BMUKK angefordert,
diese ist nun eingetroffen (sehr formaljuristisch erstellt, siehe Aktuelles).
Am 5. Oktober wird der Petitionsausschuss unsere Bürgerinitiative an den Unterrichtsausschuss weiterleiten, der dann über weitere Umsetzungsschritte beraten wird.
Am 29. August hat ein Gespräch von Edgar Hernegger mit VP-Bildungs-
sprecher Werner Amon stattgefunden:
Hier die autorisierte Wiedergabe:
Sehr geehrter Herr Hernegger!
Anbei darf ich Ihnen die freigegebene Zusammenfassung von Abg. Werner Amon übermitteln:
Bildungssprecher NR Amon anerkennt und schätzt die Arbeit der Schulen in freier Trägerschaft. Grundsätzlich steht er einer langfristigen finanziellen Absicherung positiv gegenüber und wird die Möglichkeit einer solchen in den nächsten Wochen in den VP-Bildungsgremien abklären.
Mögliche Voraussetzungen einer solchen weitgehenden staatlichen Finanzierung für eine Schule in freier Trägerschaft könnten sein:
- Erfüllung der aus zu verhandelnden staatlichen Rahmenbedingungen
- anerkanntes Qualitätsmanagement bzw. Zertifizierung
- kein Rechtsanspruch auf Zustimmung von finanziellen Mitteln für Privatschulen
Ziel wäre einerseits für den Staat, als Finanzier die Erreichung von Bildungszielen und Mindeststandards zu garantieren, andererseits Selbständigkeit, Verantwortung und Engagement von LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen an den Schulstandorten zu ermöglichen bzw. zu stellen.
Vielfalt und Wahlfreiheit sind dann gesichert, wenn Eltern für die Schule ihrer Wahl maximal einen sozial verträglichen Eigenbeitrag leisten müssen.
Zumindest 80% der von Eltern über Steuern erbrachten Mittel für Schulbildung (=80% der durchschnittlichen Schulkosten) sollten auch wieder in die von ihnen gewählte Schule zurückfließen.
Die Form der Finanzierung von Schulen in Freier Trägerschaft (Schulscheck, mehrjährige Förderverträge mit Schulen, Subjektförderung) ist zweitrangig. Die finanzielle Absicherung sollte möglichst rasch in Stufen erreicht werden.
Mit herzlichen Grüßen
Nadja Gschaider
Büro
Abg.z.NR Werner Amon, MBA
Basis des Gespräches war das aktuelle Bildungsprogramm des ÖAAB, das sehr interessante Aspekte in punkto Schulautonomie beinhaltet (Siehe Aktuelles).
Wir vom Organisationsteam von www.freieschulwahl.at bitten euch alle, uns weiter zu unterstützen.
Auf unserer Homepage bzw. über Mailverteiler wird laufend über den weiteren Fortgang unserer Bürgerinitiative und unserer Aktivitäten berichtet.
Herzliche Grüße,
Das FreieSchulwahl.at – Team